13.01.2016 - 00:01, Dresden-Pieschen
In der Nacht wurde mindestens ein Böller auf eine Asylunterkunft in der Leipziger Straße geworfen. Ein Fenster wurde beschädigt, verletzt wurde niemand.
In der Nacht wurde mindestens ein Böller auf eine Asylunterkunft in der Leipziger Straße geworfen. Ein Fenster wurde beschädigt, verletzt wurde niemand.
Unbekannte haben in der Nacht mit Steinen Scheiben einer Asylunterkunft eingeworfen. Die betroffene Wohnung war zum Tatzeitpunkt laut Polizei unbewohnt.
Zwei Männer drangen durch einen Nebeneingang in die Asylunterkunft "Campus Unterstedt" ein. Laut Polizei machten die beiden Fotos von den schlafenden Asylsuchenden und riefen rechtsradikale Parolen. Bei den Tätern handele es sich mutmaßlich um zwei amtsbekannte Anhänger der rechten Szene. Derzeit würden die Beweise geprüft, unter anderem ein Handyvideo, das einer der Bewohner gemacht hat.
Unbekannte haben die Tür einer Asylunterkunft demoliert. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 250 Euro.
In der Nacht zum Sonntag drangen Unbekannte in eine bewohnte Asylunterkunft ein. Gegen 2.25 Uhr schreckten die Bewohner des Hauses hoch, da die Täter in der Küche eine Feuerwerksbatterie zündeten. Da sich alle Asylsuchenden zum Tatzeitpunkt im Obergeschoss des Hauses aufhielten, kam niemand zu Schaden. Ein Bewohner konnte noch beobachten, wie drei mutmaßliche Täter flüchteten. Der Staatsschutz ermittelt.
Ein 19-jähriger mutmaßlicher Täter schoss in der Nacht zu Sonntag vor einer Asylunterkunft mit einer Waffe zwei Schüsse in die Luft und brüllte dazu rechte Parolen. Offenbar war der junge Mann in einer Gruppe unterwegs, die gerade aus der Disco kam. Bei der Waffe soll es sich um eine Luftdruckwaffe gehandelt haben. Gegenüber der Polizei gab der alkoholisierte Hauptverdächtige an, aus Wut über die Ereignisse der Silvesternacht in Köln gehandelt zu haben.
Unbekannte randalierten in einer Unterkunft für minderjährige Geflüchtete. Die Polizei meldete, "dass in einem unbewohnten Teil der Unterkunft zwei Fensterscheiben eingeschlagen wurden. In dem bewohnten Teil der Unterkunft wurde gegen die Haustür getreten, wodurch diese beschädigt wurde. Des Weiteren wurde ein Bewegungsmelder abgebrochen". Sie nahm einen 22-Jährigen Verdächtigen fest. Die Polizei ermittele, man habe zudem die Sicherung des Gebäudes verstärkt.
Unbekannte haben die Scheiben mehrerer Wohnungen eingeworfen, in denen Asylsuchende wohnen. "Desweiteren wurde an einer der Hauseingangstüren ein Plakat mit asylkritischem Inhalt befestigt", meldete die Polizei.
Erneut hinterließen Unbekannte rassistische Schmierereien ("Kein Heim! Sonst brennt es!") an einer ehemaligen Kindertagesstätte, in der ursprünglich ab dem ersten Quartal 2016 Asylsuchende untergebracht werden sollten. Allerdings hat der private Besitzer den Ausbau bislang noch nicht begonnen.
Ein stark alkoholisierter Mann beleidigte in einem Supermarkt zwei asylsuchende Frauen rassistisch und bedrohte sie mit einem Gasdruckrevolver. Zunächst reagierte keine*r der anwesenden Zeug*innen. Der Täter verfolgte die beiden Frauen und setzte seine Bedrohungen vor dem Supermarkt fort. Als ein anderer Mann den beiden Frauen zur Hilfe kam, wurde auch er mit dem Revolver bedroht. Anschließend zeigte der Täter den Hitlergruß und verschwand. Die Polizei konnte den Mann aufgreifen und in Gewahsam nehmen.