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Literatur

Eine neue Broschüre der Bildungsstätte Anne Frank gibt kompetente Anregungen und Denkanstöße, wie in der pädagogischen Arbeit angemessen auf Antisemitismus reagiert werden kann.
Das Hörbuch „Als Kind wünschte ich mir goldene Locken“ versammelt Gespräche mit elf Überlebenden der Shoah. Die Journalistin Magdalena Kemper sprach mit ihnen über ihr wechselvolles Leben, über Verfolgung, Verlust und Neubeginn. Entstanden ist ein außergewöhnliches und bewegendes Hörbuch.
Susan Arndts Neuerscheinung ist ein gelungenes Handbuch zum Thema Rassismus, weil es mit lebensnahen Beispielen erklärt ohne dabei den Anspruch auf Endgültigkeit zu erheben.
Der Rechtsextremismus von heute gibt sich hip, cool und vor allem anschlussfähig. Eine moderne Erlebniswelt, die ihren menschenverachtenden Kern selten auf den ersten Blick offenbart und eine Herausforderung für die Bildungsarbeit darstellt. Ein neuaufgelegtes Buch hat sich dieser Aufgabe gestellt.
Randi Crott glaubt die Liebesgeschichte ihrer Eltern zu kennen. 1942, während der deutschen Besatzung Norwegens, verlieben sich die junge Norwegerin und der deutsche Soldat. Erst kurz vor ihrem 18. Geburtstag erfährt sie, dass man ihr all die Jahre über etwas verschwiegen hat: Ihr Vater hatte eine jüdische Mutter und die Wehrmachtsuniform schützte ihn vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.