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Tagesthema

Diese Monate sind sehr entscheidende für das rechtspopulistische Lager. Die Bundestagswahl soll die Bestätigung bringen, dass »das Volk« im großen Stil die politische Wende will.

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NPD-Verbot
Schon oft wurde ein Verbot der NPD gefordert. Einmal gleich nach ihrer Gründung in den 60er Jahren. Oder von 2001 bis 2003 als das Verfahren aufgrund der vielen V-Männer scheiterte. Nun hat die Verbotsforderung wieder einmal Konjunktur. Doch was bringt ein Verbot?

Kommentare

Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, auf die hin schlechte Laune zu haben, das Mindeste ist. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück.
Was ist eigentlich die Negation der AfD und ihres Drumherum? Oder anders gefragt, sind diese Menschenhasser eine Antwort auf irgendwas Schlimmes, wie viele behaupten? Sind sie die Folge von Missständen? Von Ungerechtigkeit? Von ökonomisch bedingten Ängsten? Oder von zu vielen Flüchtlingen? Manchmal habe ich den Eindruck, der Erfolg der Rechtspopulisten wird gern ins Feld geführt, um ungeklärte Probleme der Gesellschaft und des Staates zu adressieren.

Interviews

„In den letzten Monaten ist die Zahl rechtsextremer Gewalttaten bundesweit explodiert“, sagt der Soziologe Matthias Quent an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Forscher für Rechtsextremismus und Terrorismus sowie Radikalisierung und politischer Gewalt untersucht den lokalen Kontext von Rechtsextremismus. Für Mut gegen rechte Gewalt traf der Journalist Keven Nau den Rechtsextremismus-Experten zum Interview an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Die Messerattacke auf Politikerin Reker in Köln zeigt: Pegida hat rechte Gewalt befeuert. Im Interview mit Mut gegen rechte Gewalt kritisiert Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung, dass die scharfen Worte des Innenministers de Maizière gegen Pegida ein Jahr zu spät kommen.

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