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Jüdisches Museum Berlin

Viele seiner Bilder sind bekannt, er selbst ist es kaum. Vor achtzig Jahren floh der Dresdener Fred Stein vor den Nazis nach Paris. Dort begann der Jurist sein Hobby, die Fotografie, zum Beruf zu machen. Nun widmet das Jüdische Museum Berlin ihm die erste Retrospektive weltweit und einen umfangreichen Fotoband.
Das Jüdische Museum Berlin zeigt mit dem Online-Projekt „1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums“ den Alltag jüdischer Menschen in Deutschland nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Dazu nutzt es Dokumente und Fotografien, die sich auf ein konkretes Datum vor 80 Jahren beziehen.
Über 200.000 Juden sind in den letzten 20 Jahren aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland zugewandert. Der Fotograf Michael Kerstgens hat diesen Prozess seit 1992 begleitet. Seine Bilder zeigen, wie sich das Leben der Zugewanderten und die jüdischen Gemeinden verändert haben.